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Egon Schiele
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IESG
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1913

Schiele arbeitet bei der Berliner Zeitschrift “Die Aktion”. In dieser von Franz Pfemfert herausgegebenen “Wochenzeitschrift für Politik, Literatur und Kunst” werden seit 1913 sowohl Zeichnungen als auch Prosagedichte Schieles aufgenommen.

 

1914

Porträtaufnahme Egon Schiele, 1914In diesem Jahr kann sich Schiele erstmals auch außerhalb der österreichisch-ungarischen Monarchie und Deutschlands an Ausstellungen beteiligen: in Rom, in Brüssel und in Paris. Im Frühjahr lässt sich Schiele von Robert Philippi in die Kunst des Holzschneidens und Radierens einführen. Bis zum Sommer entstehen sechs Radierungen. Mit dem Fotografen Anton Josef Trčka versucht Schiele eine Reihe von höchst eigenwilligen Porträtaufnahmen.

Schiele bezieht im November sein neues Atelier in Wien. Im gegenüberliegenden Haus wohnt zu dieser Zeit der Schlossermeister Johann Harms mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern Adele und Edith. Im Januar dürfte Schiele bereits die ersten Annäherungsversuche unternommen haben. Aber erst zum Jahresende wird er mit den Schwestern bekannt.

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